Nachhaltigkeit bei SCHRAG|Fassaden

Als Spezialist für Metallfassaden sind wir uns unserer Verantwortung gegenüber der Umwelt und der Gesellschaft bewusst. Deshalb ist Nachhaltigkeit für uns kein Schlagwort, sondern ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Wir möchten unseren Beitrag zur Schonung der natürlichen Ressourcen und zum Klimaschutz leisten, um auch zukünftigen Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einen Einblick geben, welche Maßnahmen wir bereits umsetzen und wie wir uns kontinuierlich weiterentwickeln, um unseren Nachhaltigkeitsanspruch zu erfüllen.

Nachhaltigkeit

Für mich ist Nachhaltigkeit kein Ziel, sondern vielmehr eine Haltung.

Fassaden nachhaltig zu bauen, heißt für mich zunächst einmal, etwas in Verantwortung zu schaffen, das über eine lange Zeit Bestand hat, was in der Summe bedeutet, immer weniger Ressourcen zu benötigen. Aber auch wie und warum wir etwas tun ist wichtig. Ich möchte daher die Prozesse unserer Wertschöpfung immer wieder hinterfragen, diese ausrichten und, wo nötig, korrigieren. Das Prinzip "Cradle-to-Cradle" ist dabei Richtschnur und Ziel zugleich. Ich bin davon überzeugt, dass Fassadensysteme zukünftig mehr leisten werden können und auch müssen, es gilt zusätzliche Funktionen in die Gebäudehülle zu integrieren. Mit der Einführung unserer Solarfassade ist uns ein erster Schritt auf diesem Weg gelungen.

Ruben Hacker, Geschäftsführer SCHRAG|Fassaden

Eine Frage der Haltung

Zu den drängenden gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit sollte man als verantwortungsbewusstes Unternehmen eine Haltung haben. SCHRAG|Fassaden hat als führendes Unternehmen im Fassadenbau beschlossen, ökologische und soziale Nachhaltigkeit stärker denn je in den Mittelpunkt seines Handelns zu stellen. Unsere Fassadensysteme sind Bestandteil vieler Bauvorhaben und Projekte in Deutschland und darüber hinaus. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, mit innovativen, hochwertigen und nachhaltigen Produkten die Lebensqualität für uns und unsere Mitmenschen zu verbessern.

Tradition neu denken

Nachhaltigkeit ist immer ein ganzheitlicher Ansatz und bezieht sich nicht nur auf unsere Herstellungsprozesse, Produkte und Systeme. Verantwortungsvolles Handeln umfasst viele Facetten und unser Verständnis von Nachhaltigkeit integriert die drei zentralen Bereiche Ökologie, Ökonomie und Soziales. In allen drei Dimensionen wollen wir unseren Beitrag leisten.

Als inhabergeführtes Familienunternehmen wollen wir unser Partnerschaftsmodell gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden stetig weiterentwickeln. Konkret bedeutet das für uns, dass zu einer Nachhaltigkeitsstrategie insbesondere die Pflege von langfristigen Beziehungen zu unseren Mitarbeitenden und Geschäftspartner:innen gehört. Diesem Weg folgen wir seit vielen Jahrzehnten. In diesem Zusammenhang verbessern wir kontinuierlich unsere Maßnahmen zur Arbeitssicherheit sowie zum Gesundheitsschutz, fördern die Potenziale unserer Mitarbeitenden, legen Wert auf einen kollegialen Umgang, unterstützen die berufliche Weiterentwicklung in allen Lebensphasen und fördern qualifizierte Nachwuchskräfte. Nachhaltiges Denken und Handeln ist und bleibt in unserer Unternehmenskultur fest verankert.

Wir unterstützen das Cradle-to-Cradle-Prinzip

Das Cradle-to-Cradle-Prinzip ist ein Konzept, das darauf abzielt, die Herstellung von Produkten und die Gestaltung von Systemen nachhaltiger zu machen. Es basiert auf der Idee, dass Materialien und Ressourcen in geschlossenen Kreisläufen zirkulieren, ähnlich dem natürlichen Stoffwechsel in Ökosystemen.

Im Gegensatz zum herkömmlichen "Cradle-to-Grave" Ansatz, bei dem Produkte nach ihrer Nutzungsdauer entsorgt werden, sieht das C2C-Prinzip vor, dass Produkte so gestaltet werden, dass sie entweder vollständig biologisch abbaubar sind und wieder in natürliche Kreisläufe zurückkehren (biologischer Kreislauf) oder dass sie vollständig recycelbar sind und als Rohstoffe für neue Produkte dienen (technischer Kreislauf).

Cradle2Cradle – Kreisläufe von Materialien und Ressourcen

Nachhaltigkeit als wirtschaftliches Prinzip

Als Unternehmen stellen wir uns tagtäglich den aktuellen Herausforderungen, dabei haben wir den Wandel in Richtung nachhaltigem und verantwortungsbewusstem Wirtschaften vor geraumer Zeit eingeleitet. Kernpunkt dieser Veränderungen ist die Einführung einer Kreislaufwirtschaft: Das sogenannte Cradle2Cradle-Prinzip (C2C) zielt darauf ab, die Herstellung von Produkten und Systemen nachhaltig zu machen und Ressourcen zu schonen, indem die von uns verwendeten Stoffe und Materialien in geschlossenen Kreisläufen zirkulieren. In der Praxis bedeutet dies, dass eine Rückkehr der eingesetzten Wertstoffe in den Materialkreislauf und damit die vollständige Recyclingfähigkeit bereits bei der Entwicklung der Produkte berücksichtigt wird. Unsere dahingehenden Erfahrungen sind ausgesprochen positiv und so oft es möglich ist, verwenden wir bereits Vormaterial mit einem möglichst hohen Recyclinganteil.

Cradle2Cradle – Kreisläufe von Materialien und Ressourcen

Nachhaltigkeit als wirtschaftliches Prinzip

Als Unternehmen stellen wir uns tagtäglich den aktuellen Herausforderungen, dabei haben wir den Wandel in Richtung nachhaltigem und verantwortungsbewusstem Wirtschaften vor geraumer Zeit eingeleitet. Kernpunkt dieser Veränderungen ist die Einführung einer Kreislaufwirtschaft: Das sogenannte Cradle2Cradle-Prinzip (C2C) zielt darauf ab, die Herstellung von Produkten und Systemen nachhaltig zu machen und Ressourcen zu schonen, indem die von uns verwendeten Stoffe und Materialien in geschlossenen Kreisläufen zirkulieren. In der Praxis bedeutet dies, dass eine Rückkehr der eingesetzten Wertstoffe in den Materialkreislauf und damit die vollständige Recyclingfähigkeit bereits bei der Entwicklung der Produkte berücksichtigt wird. Unsere dahingehenden Erfahrungen sind ausgesprochen positiv und so oft es möglich ist, verwenden wir bereits Vormaterial mit einem möglichst hohen Recyclinganteil.

Das macht uns nachhaltig

Wir sind davon überzeugt, dass eine zukunftsfähige Produktion in geschlossenen Wertstoffkreisläufen arbeitet. Bereits während der Herstellung unserer Fassaden achten wir konsequent auf Abfallvermeidung. Das heißt, wir legen den Fokus auf die Materialoptimierung, auf Wiederverwendung statt Entsorgung und kurze Wege zu unseren Partnern. Bei allem, was wir produzieren, achten wir auf ressourcenschonende Produktionsprozesse – das beinhaltet einen sorgsamen Umgang mit den Rohstoffen, der Energie als auch den Abfällen und nicht zuletzt den Verpackungen. Zudem verzichten wir vollständig auf Klebeverbindungen in unseren Fassadensystemen.

Unsere Entscheidung für regionale Produktions- und Lieferketten als auch die enge Bindung an unsere Partner vermeidet unnötig lange Transportwege und steht damit für einen zeitgemäßen Umgang mit Energie.

Diese gelebte Haltung bedeutet für uns Nachhaltigkeit und diese ist zugleich unser wirtschaftlicher Erfolg.

Das tun wir konkret:

Recyclingfassaden

Diese Systeme stehen für einen Paradigmenwechsel von der Wegwerfgesellschaft zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen. Mit Recyclingfassaden wird die Umsetzung individueller und nachhaltiger Architektur möglich.

Nach dem Vorbild der sich stets aus eigener Kraft erneuernden Natur, in einer nahezu geschlossenen, durchgängigen und konsequenten Kreislaufwirtschaft, planen und fertigen wir diese Vorhangfassaden im Werk Chemnitz. Zum Einsatz kommt dabei ausschließlich Material mit einem Recyclinganteil von mehr als 90% aus post- und pre-consumer Schrotten (Aluminium) bzw. von 100% (Stahl). Eine durchdachte Konstruktion dieser Fassaden sichert Langlebigkeit und verhindert einen zu rasch notwendig werdenden Austausch, die anspruchsvolle und zertifizierte Verarbeitung dieser Systeme steht für Qualität.

Grünfassaden

Grüne Fassaden generieren lebenswerte Stadträume und fördern die Biodiversität im urbanen Raum. Durch die verschattende Wirkung nimmt eine Grünfassade weniger Energie auf, dies führt dazu, dass grundsätzlich weniger Wärme ins Innere der Gebäude transportiert wird. Dies reduziert die Kühllasten der Immobilien und hilft dabei, Überhitzungsphänomene in den Sommermonaten zu vermeiden. Darüber hinaus strahlen Grünfassaden weniger Wärme an ihre Umgebung ab, wodurch die Gefahr einer Überhitzung der Umgebung reduziert wird.

Die Sonnenenergie, die durch eine begrünte Fassade abgefangen wird, nutzen die Pflanzen zu über 90% zur Verdunstung, dadurch entsteht eine zusätzliche kühlende Wirkung. Begrünte Fassaden bieten einen deutlichen Mehrwert, führen aber auch zu erhöhten Investitionskosten. Zusätzliche Kosten entstehen für Pflege und Instandhaltung sowie je nach Ausführung auch zu zusätzliche Lasten für das Tragwerk. In der Planungsphase sind daher unterschiedliche spezifische Anforderungen zu berücksichtigen, die eine Begrünung mit sich bringt. Hierzu gehören Brandschutz, Integration der Versorgungstechnik, Frost- und Hitzeschutz sowie der Höhenzugang zur Wartung und Pflege. Gemeinsam mit unseren Partnern planen und bauen wir diese Fassaden als integrierten Bestandteil unserer Fassadensysteme.

Solarfassaden

In ökologischer Hinsicht überzeugt die VHF durch die Möglichkeit zur Integration von Photovoltaik. Solarfassaden machen Gebäude zu einem nachhaltigen Kraftwerk für die Gewinnung regenerativer Energien und können mit den bestehenden Fassadensystemen kombiniert werden. Dadurch entstehen einzigartige Lösungen für die individuelle Gebäudehülle. Die hochwertigen Photovoltaik-Module erzeugen nachhaltigen und ökologisch sauberen Strom, der dazu beiträgt, den Energiebedarf des Gebäudes zu decken. Zusammen mit unseren Partnern unterstützen wir Sie gern bei der Umsetzung dieser komplexen Vorhangfassaden. Von der technischen Beratung über die Auswahl der Module bis hin zur Planung und schlüsselfertigen Ausführung der gebäudeintegrierten Photovoltaik bieten wir Ihnen alle Leistungen dazu aus einer Hand.

Die Herstellung unserer Module erfolgt in Deutschand und ist damit ein Garant für höchstmögliche Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Formen, Farben und Abmessungen unserer BIPV-Verkleidungen sind flexibel und lassen sich mit den unterschiedlichsten Materialien und Systemen kombinieren. Verkabelungen und Befestigungen bleiben dabei stets unsichtbar.

Wir unterstützen Sie bei der Materialauswahl

Die Festlegung der Kriterien zur Materialauswahl ist ein wichtiger erster Schritt in der Umsetzung nachhaltiger Architektur. Neben den funktionalen und finanziellen Aspekten ist es von Bedeutung, die Auswirkungen der Materialien auf die Umwelt zu untersuchen und zu minimieren.

Ein intensiver Wettbewerb zwischen Materialien ist grundsätzlich positiv, er erfordert jedoch eine ganzheitliche Betrachtung des geplanten Materialeinsatzes im Entwurf. Die drei "R"s - Reduzieren, Wiederverwenden (Re-use) und Recyceln - sind dabei unerlässliche Grundsätze. Dieser Prozess ist oft komplex, da es viele Informationen zu den Materialien zu sichten, bewerten und abzuwägen gilt. Jedes Material und Fassadensystem bringt seine eigenen Kompromisse mit sich.

Auch gilt es Fehlwahrnehmungen, die sich auf den Entscheidungsprozess auswirken können, zu vermeiden. Beispielsweise ist die Annahme, dass Standardmaterial eine bessere Qualität als nachhaltige Produkte hat, nicht zutreffend. Nachhaltige Materialien müssen dieselben Leistungsanforderungen erfüllen wie Standardprodukte und übertreffen diese oft sogar in ihren Eigenschaften.

Unsere Kriterien beim Vergleich von Materialien und Fassadensystemen sind:

  • Bewertung des vollen Lebenszyklus (C2C-Analyse)
  • Berücksichtigung möglicher Umwelteinflüsse
  • Potenzial hinsichtlich globaler Erwärmung
  • Trenntechniken und einfache Demontage
  • Analyse der Produktions- und Lieferketten (Nearshoring)
  • Rohstoffverfügbarkeit
  • Recyclingfähigkeit und Wiederverwendbarkeit
  • Beachtung unabhängiger Labels und Zertifizierungen

Weitere Maßnahmen:

Die Verschnitte und Abfälle aus unserer Produktion führen wir einem zertifizierten Partner des A|U|F zu:

Der A|U|F macht es sich zur Aufgabe, einen geschlossenen Wertstoffkreislauf für Aluminium in den Bereichen Fenster, Türen und Fassaden zu organisieren. Er wurde 1994 gegründet und zählt mittlerweile über 200 Mitglieder. Alle Beteiligten fördern im Rahmen des Vereins die umweltfreundliche und ressourcenschonende Wiederverwendung und -verwertung des Wertstoffes Aluminium - und seit Mai 2023 sind auch wir Mitglied.

Darüber hinaus legen wir großen Wert auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung in unserem alltäglichen Handeln. Unsere Prozesse sind weitestgehend papierlos und digitalisiert, wir setzen auf kontinuierliche Wiederverwendung von Verpackungsmaterialien und haben eine Holzpellet-Heizung in unserer Fertigung integriert. Wir sind der festen Überzeugung, dass auch solch kleine Maßnahmen einen bedeutenden Beitrag zum großen Ganzen leisten können.

 

Zertifizierungen

Wir unterstützen unsere Kundinnen und Kunden beim Prozess der Green-Building-Zertifizierung ihrer Projekte, z. B. nach DGNB oder LEED:

DGNB

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen ist das zweitgrößte Green Building Council weltweit und die Nummer 1 in Europa. Schon seit 2007 setzt sich die DGNB für Nachhaltigkeit im Bau ein und zählt mittlerweile über 2000 Mitglieder – auch wir sind ein Teil davon. Die DGNB-Zertifizierung wurde erstmals 2009 angwandt und gilt mittlerweile als Global Benchmark for Sustainability. 

Innerhalb der Zertifizierung werden nicht die einzelnen Maßnahmen eines Projektes bewertet, sondern der gesamte Lebenszyklus sowie die Gesamtperformance des Vorhabens. Das DGNB-System fußt dabei auf den drei zentralen Nachhaltigkeitsbereichen Ökologie, Ökonomie und Soziokulturelles, die gleichgewichtet in die Bewertung einfließen.

LEED

LEED steht für "Leadership in Energy and Environmental Design" und ist ein Zertifizierungsverfahren von dem US Green Building Council (USGBC). Derzeit ist LEED das weltweit weitverbreitetste Verfahren mit einer hohen Akzeptanz bei Nutzenden und internationalen Immobilienmärkten.

Dabei befassen sich die Gutachter in erster Linie mit der Umweltauswirkung von Gebäuden und betrachten in zweiter Linie die sozialen Auswirkungen in Bezug auf Nachhaltigkeit. Der Hauptfokus der Zertifizierung liegt auf Umweltbelangen.

Lassen Sie sich jetzt von einem Spezialisten beraten!

Kontakt aufnehmen

Mehrwerte für Sie:

Energetische Sanierung von FassadenEnergetische Sanierung von Fassaden

Unsere vorgehängten und hinterlüfteten Fassadensysteme dürfen im Hinblick auf ihre bauphysikalischen und energetischen Eigenschaften als optimale Art der Fassadenkonstruktion bezeichnet werden. Zum einen kann die effektiv benötigte Wärmedämmung durch bedarfsgerechte Dämmstärken optimiert werden, zum anderen stellt die hinterlüftete Konstruktion den sommerlichen Wärmeschutz sicher. Die infolge intensiver Sonneneinstrahlung sommerlichen Temperaturspitzen werden gedämpft, dies schützt das Gebäude vor Überhitzung und schafft ein behagliches Raumklima. Auch die zur Kühlung des Gebäudes benötigte Energie wird auf ein Minimum beschränkt.

BestandserfassungBestandserfassung

Wir erstellen ein digitales Aufmaß via 3D-Laserscan von Ihrem Bestandsgebäude und generieren daraus eine Punktwolke. Aus diesen Rohdaten werden mit hoher Messgenauigkeit 3D-Modelle erzeugt, diese sind die Grundlage für die weiterführenden Planungen, ersetzen oft fehlende Bestandsunterlagen wie etwa Grundrisse, Schnitte und Ansichten. Insbesondere in der energetischen Fassadensanierung ermöglicht die digitale Bestandserfassung eine präzise Fassadenplanung bis ins kleinste Detail, Flächen, Materialmengen und Kosten können so verlässlich kalkuliert werden.

GarantieverlängerungGarantieverlängerung

Regelungen zu Wartungen, Pflege, Inspektionen und Instandsetzungen von Vorhangfassaden werden zunehmend gewünscht und unter bestimmten Nutzer- und Investorenkonfigurationen angefragt. Ziel ist es dabei stets, die Lebensdauer der Vorhangfassade werterhaltend zu maximieren, als auch die Anmutung der Oberflächen über die Dauer der vertraglich fixierten Gewährleistung hinaus sicherzustellen. Grundsätzlich sind unsere vorgehängten und hinterlüfteten Fassadensysteme wartungsfrei und dennoch sind wir der festen Überzeugung, dass ein auf die jeweilige Fassade und auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmte Inspektion und Pflege die Lebensdauer der Fassaden nachhaltig verlängert und auch wirtschaftlich sinnvoll und geboten ist. Gern stimmen wir uns zu Ihren Anforderungen einer Garantieverlängerung im Detail ab und erarbeiten in Anlehnung an die DIN 31051 hierfür ein abgestimmtes Services-Paket.

ÖkobilanzÖkobilanz

Wir unterstützen den „Cradle to Cradle“- Gedanken und sehen uns als Hersteller von Bauprodukten in der Pflicht, alle umweltrelevanten Produktinformationen zur Optimierung von Gebäuden zur Verfügung zu stellen. Bei einer Ökobilanz werden die bei der Herstellung eingesetzten Rohstoffe, entstehende Emissionen sowie potenzielle Umweltwirkungen eines Produkts im Verlauf seines Lebenswegs ermittelt und hinsichtlich ihrer Umweltwirkungen bewertet. Die in EPDs enthaltenen ökobilanziellen Kennzahlen geben beispielsweise an, wie viel Energie für die Herstellung, den Einbau und die Entsorgung der Bauprodukte erforderlich ist und wie viel CO2 bei den einzelnen Prozessen entsteht. Im Zuge der Werk- und Montageplanung optimieren wir die Bauteile und Systeme im FEM-Modell, durch eine Reduktion oder auch eine Materialsubstitution gelingt es gezielt und planbar den CO2-Fußabdruck der Vorhangfassaden zu reduzieren.

WirtschaftlichkeitWirtschaftlichkeit

Wirtschaftlich zu planen und dabei den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes stets im Blick zu haben, das sind wesentliche Herausforderungen für uns. Trotz der zunächst höheren Erstinvestitionen erweisen sich Vorhangfassaden auch in ökonomischer Hinsicht als sehr sinnvolle Alternative. Viele Investoren bevorzugen gerade nachhaltige Fassadensysteme für repräsentative Objekte, deren Vermietbarkeit und Rentabilität langfristig sichergestellt sein muss. Unsere Fassaden lassen sich flexibel in die Gesamtkonzeption gerade architektonisch anspruchsvoller Projekte integrieren. Vor allem die lange Lebensdauer, der geringe Wartungs- bzw. Instandhaltungsaufwand, die Recyclingfähigkeit sämtlicher Komponenten sowie der Verzicht auf Klebeverbindungen überzeugen. Langfristig orientierte Bauherren und Nutzer setzen seit langem auf diese bewährten Systeme. Die Modularität zwischen den Systemen, der hohe Grad der Vorfertigung, effektive Montageprozesse, intelligente Konstruktionen und nicht zuletzt der Einsatz von recycelten Rohstoffen schaffen Mehrwerte.

Wartung/Pflege Ihrer FassadeWartung/Pflege Ihrer Fassade

Regelmäßige Wartung und Pflege verlängern die Lebensdauer von Vorhangfassaden, wir empfehlen eine jährliche Inspektion sowie eine regelmäßige Reinigung der Oberflächen. Mit Abnahme des Projekts übergeben wir eine projektspezifische Dokumentation zur Errichtung der Fassade. Diese enthält auch Hinweise und Empfehlungen zum Betrieb und zur Reinigung der Fassade. Gern bieten wir diese Leistungen in einem Wartungs- und Servicevertrag an.

BIPVBIPV

Die Integration von solar aktivierbaren Flächen ist mit allen unseren Fassadensystemen möglich. Grundsätzlich gilt es im Vorfeld der Planungen zu untersuchen, welche Möglichkeiten projektbezogen tatsächlich bestehen, PV-Module in die jeweiligen Konstruktionen zu integrieren und wo dies nachhaltig und wirtschaftlich auch sinnvoll ist. Zur Bewertung empfehlen wir grundsätzlich eine Einstrahlungssimulation im 3 D Modell durchzuführen, gern unterstützen wir Sie hier. Die Ergebnisse dieser Simulationen setzen wir in einem ersten Planungsschritt zur Modulverteilung um. Sind die Module technisch als auch geometrisch spezifiziert, erfolgt auf dieser Grundlage dann eine Ertragsanalyse und letztendlich wird so eine belastbare Wirtschaftlichkeitsberechnung der BIPV möglich.

BewuchsrisikoBewuchsrisiko

Das mikrobielle Wachstum von Algen und Pilzen hat zugenommen. Wesentliches Kriterium für das Risiko eines Bewuchses ist die Verfügbarkeit ausreichender Mengen an Feuchtigkeit. Mehrheitlich betroffen sind außenliegende Dämmungen mit einer direkt darüber aufgebrachten dünnen Putzschicht. Feuchtebildung auf der Außenoberfläche begünstigt dabei das mikrobielle Wachstum. Die Folge sind ein Verlust des geforderten Erscheinungsbildes der Fassade und ggf. kostenintensive Nachbesserungen bzw. Anstriche. Unsere hinterlüfteten Systeme kennen dieses bauphysikalisch bedingte Wachstum aufgrund der konstruktiven Trennung von Wärmedämmung und Bekleidung in Kombination mit einem ausreichend dimensionierten Hinterlüftungsraum nicht. Schutzmaßnahmen, die stets nur temporäre Wirkung haben, erübrigen sich.

BauphysikBauphysik

Die Wärmedämmung und ihr Beitrag zur Energieeinsparung sind nur ein Aspekt für die Entscheidung zum Einsatz nachhaltiger Fassaden. Mit unseren Fassadensystemen sind alle objektbezogenen U-Wert-Standards – Neubau, Sanierung und Passivhaus – erzielbar. Wärmebrückenarme oder wärmebrückenfreie Unterkonstruktionen sind dafür die Grundlage, die nicht brennbare Dämmung wird mechanisch befestigt, nicht geklebt, einsetzbar sind systemisch alle geforderten Dämmstoffdicken und Qualitäten. Zunehmend werden nutzungsbedingt erhöhte Anforderungen an die Luftschalldämmung gestellt. Dazu müssen unsere Systeme quantifizierte Anforderungen an die Schalldämmung erfüllen. Diese kann bei monolithischen Außenwänden durch das Anbringen einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade um bis zu 15 dB gegenüber dem bewerteten Schalldämmmaß erhöht werden. Da Außenwandöffnungen in die Bewertung mit einzubeziehen sind, kann sich daraus ein kostengünstiger Ansatz für die Auswahl der Fenster und Türen ergeben.

KostensicherheitKostensicherheit

Eine exakte und sichere Kostenberechnung einer vorgehängten hinterlüfteten Fassaden ist planungsbegleitend möglich. Die nahezu witterungsunabhängige Montage ist dabei auch ein entscheidender Vorteil bei der Ausführung. Im Verlauf der Nutzung sorgen effiziente Dämmmaterialien und innovative Unterkonstruktionen für niedrigste U-Werte und damit für einen geringen Energieverbrauch. Hinterlüftete Fassadensysteme gelten zudem als Bauart mit der geringsten Schadensanfälligkeit. Unsere Systeme schützen die Gebäudesubstanz nachhaltig für die Dauer ihres Bestandes. Die Langlebigkeit resultiert im Wesentlichen aus den energetischen Möglichkeiten und den bauphysikalischen Vorteilen, der konstruktiven Trennung von Dämmung und dem Witterungsschutz der Bekleidung und dem zwischen ihnen angeordneten Hinterlüftungsraum. 

  • Garantie- verlängerung
  • CO2-Fußabdruck
  • Energetische Sanierung von Gebäudehüllen
  • Fassaden mit einer Lebensdauer von über 30 Jahren
  • Wartung/Pflege Ihrer Fassade

Materialverkauf

Bei unseren Projekten bleibt in manchen Fällen Restmaterial übrig, das weder verarbeitet noch anderweitig verwendet wurde.

  • Alucobond, unterschiedlichste Oberflächen und Farben, in A2 und B1
  • Aluminium, bandlackiert, unterschiedliche Oberflächen und Materialgüten
  • wetterfester Stahl (Corten)  
  • ...

Gern möchten wir diesen Materialien im ersten Leben eine zweite Chance geben, weshalb wir diese Posten hier zum Verkauf anbieten.

Oliver Tausendfreund

Oliver Tausendfreund
Vertriebsleitung Fassadensysteme

Produkte - Solarfassaden

SCHRAG|eco - unsere Solarfassade

Unsere energieökonomische Solarfassade macht Ihre Gebäudehülle zu einem nachhaltigen Kraftwerk für die Gewinnung regenerativer Energien. Dies geschieht mit Hilfe von BIPV (Building Integrated Photovoltaik).

 

Weitere Informationen

Produkte

Cradle to Cradle (C2C)

Wir agieren nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip - aber was ist das genau?

Das Cradle-to-Cradle-Prinzip ist ein Konzept, das darauf abzielt, die Herstellung von Produkten und die Gestaltung von Systemen nachhaltiger zu machen. Es basiert auf der Idee, dass Materialien und Ressourcen in geschlossenen Kreisläufen zirkulieren sollten, ähnlich dem natürlichen Stoffwechsel in Ökosystemen.

Im Gegensatz zum herkömmlichen "Cradle-to-Grave" Ansatz, bei dem Produkte nach ihrer Nutzungsdauer entsorgt werden, sieht das C2C-Prinzip vor, dass Produkte so gestaltet werden, dass sie entweder vollständig biologisch abbaubar sind und wieder in natürliche Kreisläufe zurückkehren können (biologischer Kreislauf) oder dass sie vollständig recycelbar sind und als Rohstoffe für neue Produkte dienen können (technischer Kreislauf).

Nachhaltigkeit bei SCHRAG

SCHRAG inside Newsletter

Pflichtfeld

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden. In unserem Newsletter informieren wir Sie in regelmäßigen Abständen über alles Wissenswerte rund um die SCHRAG-Gruppe.

Sie haben noch Fragen?

Wir sind telefonisch Mo.-Fr. von 07.00 bis 17.00 Uhr unter +49 (0) 27 33 . 815-0 für Sie zu erreichen. Bitte schreiben Sie uns eine Nachricht, und wir melden uns bei Ihnen.

Kontakt Footer (Datenschutz Kantprofile)

Name
Lower

SCHRAG Kantprofile GmbH

Mühlenweg 11
D-57271 Hilchenbach

Top
Ein Unternehmen der SCHRAG-Gruppe
Close

... oder fragen Sie uns persönlich!

Wir sind telefonisch von 07:00 bis 17:00 Uhr unter +49 (0) 27 33 . 8 15-0 für Sie zu erreichen. Oder Schreiben Sie uns eine Nachricht und wir melden uns bei Ihnen!

Kontaktformular

Die SCHRAG-Gruppe

Close

Mit drei sich ergänzenden Geschäftsbereichen bilden wir einen unabhängigen Verbund vernetzter Spezialisten.